Bitte immer mindestens eine halbe Stunde vorher da sein, damit eine Einweisung - die es immer gibt - ohne Hektig ablaufen kann.


Allgemeine Charterbedingungen


§1. Ablauf


Der Charterer tritt in alle Haftungen und Verantwortungen eines Bootsführers ein.

Die Charterzeit beginnt mit Betreten des Stegs, spätestens jedoch zu der vereinbarter Startzeit, und endet mit Verlassen des Stegs.


Bitte unbedingt eine halbe Stunde vor Charterbeginn da sein, da die Charterzeit zum Vereinbarten Zeitpunkt beginnt.


Be- & Entladen, Ein- & Aussteigen sowie die Einweisung ins Boot sind Bestandteil der Charterzeit. Die Rückgabe erfolgt so wie übernommen (Verdeck im Ausgangszustand, Festmacher & Anker ohne Knoten wieder an ihrem Platz, …).



§2. Ausfall des Bootes


Bei Ausfall des Bootes ist der Charterer zu einer entsprechenden Charterminderung berechtigt, sofern er dem Vercharterer den Ausfall unverzüglich mitteilt und die Ausfallgründe vom Vercharterer zu vertreten sind. Im Zweifelsfall hat der Charterer nachzuweisen, dass die zum Ausfall führende Ursache vom Vercharterer bzw. nicht von ihm zu vertreten ist.


§3. Verspätete Rückgabe


Bei nicht vereinbarter Überschreitung der laut Chartervertrag festgelegten Rückgabezeit fallen grundsätzlich 20,- € je angefangene 1/2 Stunde an. Darüber hinaus trägt der Charterer zusätzlich anfallende Kosten, die z.B. durch Vertragsverletzung für einen Folgecharter oder Zusatzaufwand für den Vercharterer entstehen können.


Der Charterer ist im Sinne einer Schadensminimierung angehalten, den Vercharterer bei

voraussichtlicher Überschreitung der vereinbarten Charterzeit möglichst rechtzeitig zu informieren.

Mit Unterzeichnung des Übergabeprotokolls bestätigt der Charterer die Übernahme des Bootes sowie des Zubehörs in einwandfreiem Zustand. Verborgene Mängel sind dem Vercharterer unverzüglich nach Feststellung mitzuteilen, wobei der Charterer dem Vercharterer unverzüglich Gelegenheit gibt, die Mängel zu beseitigen. Weitere Ansprüche des Charterers sind ausgeschlossen.


§4. Haftung


Der Charterer haftet für alle Sach- und Personenschäden, die von Übernahme bis Rückgabe am Ort der Übernahme entstehen. Reparaturen dürfen nur nach Rücksprache mit Vercharterer durchgeführt werden. Verlust oder Beschädigung des Bootes, egal aus welchem Grund, sind dem Vercharterer unverzüglich zu melden. Bei Rückgabe hat der Charterer fremdes Eigentum zu entfernen und haftet dafür.


Die Rücknahme erfolgt unter dem Vorbehalt einer vollständigen Überprüfung des ordnungsgemäßen Zustandes. Erfolgt die Rückgabe des Bootes nicht in ordnungsgemäßen, betriebsfähigen und kompletten Zustand, dazu zählt auch der Verlust oder die Beschädigung des Bootes oder der Ausstattung durch höhere Gewalt, wie z.B. Sturm, so ist der Vercharterer berechtigt, diesen Zustand zu Lasten des Charterers herzustellen bzw. herstellen zu lassen. Er gibt dem Charterer Gelegenheit, unverzüglich eine Überprüfung durchzuführen bzw. durchführen zu lassen. Erfolgt die Überprüfung seitens des Charterers nicht unverzüglich, so ist der Vercharterer berechtigt, die Beseitigung von Schäden vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen und alle entstandenen Kosten mit der Kaution zu verrechnen / dem Charterer in Rechnung zu stellen. Der Charterer hat nachzuweisen, dass der entstandene Schaden nicht von ihm zu vertreten ist. Ist eine Instandsetzung des Bootes entsprechend Einschätzung des Vercharterers nicht möglich oder wirtschaftlich sinnvoll, so ist der Charterer verpflichtet, die Kosten der Neubeschaffung zu zahlen. Nach vollständiger Zahlung kann der Charterer Anspruch auf das beschädigte Boot / die Ausstattung geltend machen. In der Mietzeit entstandene Schäden am Boot, Verlust von Inventar, verursachte Fremdschäden oder Unfälle muss der Mieter dem Vercharterer unverzüglich mitteilen. Verschweigt er diese bei Rückgabe des Bootes, so haftet er nachträglich, sobald der Schaden bemerkt wird.



§5. Pflichten des Charterers


Die Eigentumshinweise, Bootskennzeichen, und der Name am Boot dürfen weder entfernt noch abgedeckt werden. Der Charterer ist verpflichtet, das Boot nur selbst und entsprechend dem Chartervertrag, sowie bestimmungsgemäß einzusetzen und er hat es vor Überbeanspruchung zu schützen. Bei Verstoß trägt der Charterer die Seitens des Vercharterers geltend gemachten Schadensersatzansprüche.


Bei An-Bord-nahme von nicht angemeldeten Personen oder Tieren fallen pauschal je 100,- € zusätzlich an.


Der Charterer ist verpflichtet Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen dafür zu treffen, dass

unbefugte Dritte keinen Zugriff auf das Boot bekommen.


Verstöße wegen Ordnungswidrigkeiten im Charterzeitraum gehen zu Lasten des Charterers.

Alle Vereinbarungen und Bestimmungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen in den Allgemeinen Charterbedingungen oder der Reservierung, im Chartervertrag / Übergabeprotokoll ungültig sein, so bleiben die übrigen gültig. Die ungültige Bestimmung wird durch eine gültige Bestimmung ersetzt, welche dem beabsichtigtem wirtschaftlichen Zweck weitgehend gerecht wird.


Schadensersatzansprüche seitens des Charterers jeder Art werden ausgeschlossen, soweit sie nicht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Vercharterers beruhen.


Alkoholverbot für den Bootsführer!


Alle Boote sind Kasko - (mit 500,- € Selbstbeteiligung) und haftpflichtversichert. Die Selbstbeteiligung muss in Falle eines Schadens durch den Charterer dem Vercharterer bezahlt werden, wobei die Kaution damit verrechnet wird.


Der Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche aus der Geschäftsverbindung ist der Gerichtsstand ist Zehdenick.


$6. Allgemeine Einweisung


Der Vercharterer und der Charterer verpflichten sich, an einer Einweisung unter gleichzeitiger Kontrolle aller technischen Funktionen und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände ohne Zeitdruck teilzunehmen und ein Protokoll darüber zu unterzeichnen. Eine Probefahrt wird immer durchgeführt.

Dies gilt auch für alle Besitzer von Sportboot- und Segelscheinen ! ! !

Wir behalten uns es vor, Personen die wir für fahruntauglich halten, Aufgrund psychischer und physischer Mängel, nicht fahren zu lassen!!! Dieser Zustand hebt aber nicht den Mietvertrag auf! Die Sicherheit geht vor!


Das Betreten der Stege, Ein-, Aussteigen usw. erfolgt auf eigene Gefahr. Der Mieter haftet für die ihn begleitenden Personen. Achtung beim Einsteigen. Das Persenninggestänge ist kein Klettergerüst. Es hält nur die Persenning / das Klappverdeck – nicht das Gewicht ein- oder aussteigender Personen.


Auch für führerscheinfreie Boote gilt die Binnenschifffahrtsstraßenordnung, die „STVO“ auf dem Wasser. Die Sicherheitshinweise und die Sportbootvermietungsverordnung (an Bord – in der Bootsmappe) sind unbedingt zu beachten.


Mit Unterschrift bestätigt der Charterkunde vor Charterbeginn eine umfassende Einweisung erhalten zu haben. z.B. wurde auf folgendes verwiesen:


Das Führen des Bootes ist grundsätzlich nur innerhalb der Wasserstraßen, begrenzt durch rote und grüne Bojen, erlaubt. Insbesondere sind Flachwasserbereiche, teilweise gekennzeichnet durch gelbe Bojen, zu meiden.


Beim Verlassen der Wasserstraße ist kleinstmögliche Geschwindigkeit Pflicht (meist kleine Fahrt) und es ist ununterbrochen zu prüfen ob die Wassertiefe noch mindestens 1 m beträgt (z.B. mit Bootshaken oder Anker).


Das Befahren einer Wassertiefe von weniger als 1 m ist verboten.


Die wichtigsten Schilder kann man auch ohne detaillierte Kenntnisse richtig deuten. So sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, meist 9 km/h. Einfach zu deutende Schilder (z.B.: durchgestrichene Schiffsschraube = Durchfahrt für Motorboote verboten, durchgestrichener Anker = ankern verboten, durchgestrichener Poller = Anlegen verboten, doppelte Wellenlinie = Sog und Wellenschlag vermeiden) sind zu beachten.


Grundsätzlich gilt: alle Anderen haben Vorfahrt (Fähren, Berufsschifffahrt, kleine Boote ohne Motor, Dienstfahrzeuge, Segler, Kanu, etc.).


Im Verhältnis zu gleichrangigen Motorbooten gilt: rechts vor links. Im Zweifelsfall weichen Sie immer rechtzeitig mit einem für die anderen deutlich erkennbaren Kurs aus.


Falls Sie ankern oder anlegen (Baden, Essen, Gastanlieger, ...) so haben Sie sicher zu stellen, dass sich das Boot nicht lösen kann und auch bei plötzlichem starken Wellengang nicht mit dem Steg o.a. festen Materialien in Berührung kommen kann, sondern die Berührung ausschließlich mit weichen Materialien wie den Fendern erfolgt. Sollte dies an einer Anker- oder Anlegestelle nicht möglich sein, so können Sie dort nicht ankern oder anlegen. Festmachen ist grundsätzlich nur an gekennzeichneten Stellen erlaubt (nicht an Schildern, Bäumen, Bojen …).


Bei Baden vom Boot aus ist der Motor unbedingt auszuschalten.


Bei unsichtigem Wetter (Sicht unter 500 m) ist die Beleuchtung einzuschalten.

Bei aufkommenden Gewitter und oder starken Wind suchen Sie schnellstmöglich einen sicheren Liegeplatz auf (z.B. Hafen) und verlassen das Boot.